Reflexionsformat
Mental Health für Mediator:innen
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Beschreibung
In diesem zweitägigen Reflexionsformat für Mediator:innen steht ein Thema im Fokus, das im Berufsalltag oft zu wenig Raum bekommt – die eigene mentale Verfassung. Sie beeinflusst nicht nur unser Wohlbefinden, sondern auch die Qualität der Begleitung in herausfordernden Konfliktsituationen.
Ausgehend von zwei Perspektiven – Selbstsorge und Präsenz in belastenden Settings – setzen wir uns damit auseinander, welche inneren Haltungen und Umgangsformen uns stärken können.
1. Mentale Gesundheit der Mediator:innen
Als Prozessverantwortliche tragen wir eine hohe emotionale Verantwortung. Um langfristig stabil und präsent zu bleiben, beschäftigen wir uns mit folgenden Schwerpunkten:
- Resilienz stärken: Wie lassen sich eigene Ressourcen gezielt nutzen, um auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben? Im Fokus steht die Reflexion individueller Stressmuster und persönlicher Bewältigungsstrategien.
- Stress regulieren: Welche Anzeichen für Überforderung sind bei uns selbst frühzeitig erkennbar? Und welche Strategien helfen, gegenzusteuern?
- Burnout-Prävention: Wie kann ein nachhaltiger Umgang mit Belastung aussehen? Wir reflektieren Grenzen, Pausen und persönliche Warnsignale.
- Abgrenzung und Empathie: Wie gelingt es, Nähe zu zeigen, ohne sich vereinnahmen zu lassen? Wir entwickeln einen achtsamen Umgang mit Distanz, ohne die Verbindung zu verlieren.
2. Mentale Gesundheit der Mediant:innen
Konfliktparteien bringen häufig starke emotionale Belastungen mit in den Prozess. Um sie in ihrer Selbstverantwortung zu stärken, befassen wir uns mit:
- Emotionale Belastung erkennen: Wie lassen sich Erschöpfung, Stress oder Überforderung wahrnehmen, ohne diagnostisch zu agieren oder die Allparteilichkeit zu gefährden?
- Gesprächsführung mit Stabilität: Welche kommunikativen Mittel ermöglichen Orientierung, Beruhigung und gleichzeitig Eigenverantwortung?
- Emotionale Prozesse im Blick behalten: Wie kann mentale Stabilität innerhalb der Mediation unterstützt werden, ohne den Prozess zu therapieren?
24.03.2026 - 25.03.2026
jeweils 9.30 – 16.30 Uhr
Dieses Format versteht sich als berufsbezogene Reflexion für Mediator:innen und ist nicht als Schulung oder unterrichtende Tätigkeit konzipiert. Die Anerkennung als Fortbildungsnachweis nach MediationsG und den Vorgaben des Bundesverbands Mediation e.V. bleibt davon unberührt. Nach Beendigung der Veranstaltung erhalten Sie einen Nachweis über zehn Stunden, mit der Sie die Möglichkeit haben, Fortbildungsstunden für die Führung des Titels "zertifizierte:r Mediator:in" gemäß dem Mediationsgesetz oder den Anforderungen des Bundesverbandes Mediation e.V. zur Lizenzverlängerung zu erwerben.
Leitung
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